Thomas Tweer
Geschäftsführer

Diakoniewerk
Neues Ufer gGmbH

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Regenbogen zieht in die integrative Kita für ALLE ein

Im Juli wird der integrative Kindergarten für ALLE der Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH um einen Anbau für zwölf Krippenplätze erweitert. Auch dieser Bereich ist barrierefrei gestaltet, denn in der Einrichtung werden Kinder mit und ohne Behinderung unter Berücksichtigung ihrer verschiedenen Persönlichkeiten und Fähigkeiten individuell und ganzheitlich gefördert.

Den integrativen Kindergarten für ALLE gibt es bereits seit 1992. Damals noch in Rampe gelegen, waren insgesamt 45 Kinder Teil des ersten integrativen Kindergartens in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Allerdings war der Bedarf einer Einrichtung mit speziellem Förderprogramm in der Gemeinde Dobin am See schon damals so hoch, dass es im Jahr 2003 zum Einzug in das neue Gebäude in Retgendorf kam. Nun freuen sich die zwölf Krippenkinder der neuen „Regenbogen-Gruppe” auf den Einzug in den Anbau, denn derzeit spielen sie noch in den Räumen des Gemeindehauses.
In den sechs anderen der nun insgesamt sieben Gruppen werden die Kinder altersgemischt und nach den reformpädagogischen Richtlinien Maria Montessoris betreut. „Dem Leitsatz 'Hilf mir, es selbst zu tun' entsprechend werden unsere Kinder in einer vorbereiteten Umgebung gefördert. Dabei stehen ihnen verschiedene Materialien zur Verfügung, mit denen sie auf spielerische Art und Weise Alltagskenntnisse erwerben können”, so Angela Folgmann, Leiterin der Einrichtung.
Auch lernen die Kinder durch die altersgemischten Gruppen voneinander, die Jüngeren können von den Fähigkeiten der Älteren profitieren und umgekehrt - wie bei Geschwistern. „Auf diese Art und Weise werden die Kinder in ihrer Selbstständigkeit gefördert und können später neue Situationen besser meistern”, so Folgmann.
In drei Gruppen finden zwölf Kinder mit besonderem Förderungsbedarf ihren Platz. Erzieherinnen mit Montessori-Diplom sowie mit besonderen Zusatzausbildungen in Psychomotorik und Religionspädagogik, Heilerzieherinnen und Spracherzieherinnen begleiten die Kinder.

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