Thomas Tweer
Geschäftsführer

Diakoniewerk
Neues Ufer gGmbH

OT Rampe
Retgendorfer Straße 4

19067 Leezen

Fon: 03866 67-0
Fax: 03866 67-110


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Soziale Arbeit nach dem Ramper Modell

Kaum jemand hätte wohl von dieser Angebotsfülle zu träumen gewagt, als 1989 engagierte Bürgerinnen und Bürger das Gelände der Staatssicherheit in Rampe besetzten und 1990 am damals einflussreichen "Runden Tisch" die neue Nutzung vereinbarten. Am 1. Januar 1991 gründeten sie das Diakoniewerk Neues Ufer und schlossen sich dem Dachverband Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs e.V. an.

Heute ist in Rampe die Vergangenheit zwar noch erkennbar, doch die Häuser sind umgebaut, modernisiert und farbenfroh gestaltet. Ein Garten der Sinne, die Baumkirche und viel weiteres Grün laden zum Verweilen ein und prägen das neue Gesicht des Geländes. Das Erbe war nicht leicht, doch heute spiegelt auch der Hauptsitz des Diakoniewerks in Rampe dessen Grundsätze wider: Nächstenliebe, Toleranz und Achtung der Menschenwürde.

Mit dem Ramper Modell hat sich das Diakoniewerk Leitziele geschaffen, die allen Mitarbeitern ein Gerüst für ihre Arbeit sind. Christliche und humanistische Werte werden als Grundlage der Arbeit definiert, die Individualität, die Selbstständigkeit und die Interessen jedes Menschen als zu fördernde Qualitäten festgeschrieben. Und dort steht auch: "Arbeiten und Leben im Diakoniewerk sollen Spaß machen".

Mit diesen Leitlinien im Blick hat sich das Diakoniewerk Neues Ufer ständig erweitert. Neben der vielfältigen sozialen Arbeit für Menschen mit Behinderung sind Kindergärten, die Montessori-, die Weinberg- und die Altenpflegeschule hinzugekommen. Außerdem befinden sich zwei Pflegeheime, verschiedene Wohnangebote, Beratungsstellen und Tagesangebote in Trägerschaft des Diakoniewerks Neues Ufer. Zum Unternehmen gehören die Biohof Zietlitz GmbH sowie die WDS Haus-Service GmbH, die Wirtschaftsdienste für soziale Einrichtungen erbringt. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Diakoniewerks ist die Grundlage, um alle sozialen Ziele verwirklichen zu können. Auch das ist im Ramper Modell festgeschrieben.

Wie schon am Anfang, so sind es auch heute noch die Mitarbeiter, die das Diakoniewerk ausmachen. In ihrem Bemühen, jeden Tag aufs Neue den Menschen, denen ihre Arbeit gilt, gerecht zu werden, können sie auf die Unterstützung der Geschäftsführung bauen: Die Qualifizierungen, die Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter werden gefördert, wo immer es möglich ist. Die Mitarbeitervertretung sichert das Mitspracherecht der Angestellten innerhalb des Unternehmens.