Thomas Tweer
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Gemeinsamer Tanz ließ Herzen höher schlagen

Integrative Disco mit Flirtfaktor ermöglichte neue Bekanntschaften

Schwerin • In der vergangenen Woche amüsierten sich Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit nicht behinderten Menschen bei bunt gemischter Musik im Alten Schlachthof in Schwerin. Nach einer mehr als gelungenen Auftaktveranstaltung im Frühling dieses Jahres trafen sie sich nun abermals, um zusammen zu tanzen, neue Kontakte zu knüpfen und Bekanntschaften vom vergangenen Mal zu vertiefen.

Kati Windt, stellvertretende Abteilungsleiterin der Wohnheime des Diakoniewerkes Neues Ufer, eröffnete den Tanzabend: „Herzlich willkommen zur heutigen Disco mit Flirtfaktor. Es freut mich sehr, dass wieder so viele zusammengekommen sind. Viele von euch haben sich extra schick gemacht und waren sogar noch beim Friseur. Das sind beste Voraussetzungen für einen tollen Abend. Das Team des Alten Schlachthofes und ich wünschen euch viel Spaß!” Eingeladen waren neben den Bewohnern des Trägers auch weiterer Behinderteneinrichtungen, wie von den Dreescher Werkstätten, vom Verein für Blindenwohlfahrt Neukloster e. V. oder vom Anker Sozialarbeit. Menschen ohne Behinderungen mischten sich ebenfalls unter die Gäste.
Besonders beliebt bei den Gästen waren die deutschsprachigen Hits. Interpreten wie Helene Fischer und Michael Wendler standen ganz oben auf der Wunschliste. Diese wurde jedoch von keiner geringeren als von Sängerin Andrea Berg angeführt. Edmund Swadlowski ist von der Künstlerin ganz angetan: „Sie singt so toll und das Tanzen nach ihrer Musik macht Spaß. Ich mag alle Lieder von ihr.” Der Bewohner des Hauses Schalom, eine Einrichtung des Diakoniewerkes Neues Ufer, kam mit seiner Verlobten, Brunhilde Reese, zur Disco. „Wir sind zwar verlobt, fühlen uns dennoch auf der Flirtparty sehr wohl. Wir können schließlich auch miteinander flirten”, sagte er stolz und lächelte seine Brundhilde an.
Andere Gäste schätzten die nummerierten Klebezettel der Flirtdisco umso mehr. Wer mochte, konnte damit die Chance nutzen und bei gegenseitigem Interesse einen anderen Menschen besser kennenlernen. Das System war bereits von der ersten Veranstaltung bekannt, entsprechend viele Mitteilungen und Interessenbekundungen verteilt. Sogar ein Küsschen auf die Wange wurde zur späten Stunde hier und da getauscht. Um 21 Uhr gab es die letzte gemeinsame Tanzrunde, bevor die Gäste wieder in ihre Unterkünfte gefahren wurden.
Auch von der zweiten Veranstaltung war Kati Windt begeistert: „Es freut mich sehr, dass das Angebot der Disco auch dieses mal wieder mit viel Begeisterung angenommen wurde”, sagte die stellvertretende Abteilungsleiterin der Wohnheime des Diakoniewerkes Neues Ufer. „In einem halben Jahr werden wir bestimmt zur dritten Tanzrunde auffordern.” Ihr Dank geht auch an Manuela Schwesig, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die wie auch die „diakoniestiftung füreinander da sein” diesen Abend mit einer Spende unterstützte.

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