Thomas Tweer
Geschäftsführer

Diakoniewerk
Neues Ufer gGmbH

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19067 Rampe

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Projekt des Diakoniewerks mit Nachhaltigkeitspreis geehrt

Modell ermöglicht Kindern Chancengleichheit und Bildungskompetenz

Schwerin • Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) hat in diesem Jahr zum ersten Mal den EKK-Nachhaltigkeitspreis 2012 ausgelobt. Unter dem Motto „Christliche Werte schaffen MehrWert“ haben sich insgesamt 70 Einrichtungen aus Kirche und Diakonie mit einem sozial-ethischen Projekt beworben. Das Diakoniewerk Neues Ufer belegte mit seinem Projekt „Stärken der Kinder stärken, um Schwächen zu Schwächen” den ersten Platz.

Das Modell ermöglicht Kindern Chancengleichheit und Bildungskompetenz. Es umfasst zum Beispiel tiergestützte Pädagogik, die Durchführung des sogenannten Dortmunder Entwicklungsscreenings (Analyse, Förderplan), Sprache und Integration und vieles mehr. Insgesamt steht die Stärkung der kindlichen Persönlichkeit im Fokus.
Die Freude über die Auszeichnung war bei Thomas Tweer, Geschäftsführer des Diakoniewerk Neues Ufer, groß: „Wir wussten bereits bei der Einladung zu der Gala, dass wir einen der ersten drei Preise gewinnen würden. Dass es dann der erste Preis geworden ist, hat uns alle überwältigt. Das ist schon etwas Besonderes, bei 70 Teilnehmern einen ersten Preis eines zum ersten Mal bundesweit ausgelobten Preises gewonnen zu haben. Besonders stolz bin ich auf all die Mitarbeiterinnen, die sich diesen Preis durch jahreslanges Engagement verdient haben. Dieses Lob habe ich bereits weitergegeben.”
Die erste Platzierung des EKK-Nachhaltigkeitspreises ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Geld soll ausschließlich für zusätzliche Fort- und Weiterbildung in den Kitas des Diakoniewerks Neues Ufer investiert werden. „Wir finanzieren damit etwas, was das schon sehr hohe vorgesehene Fortbildungsbuget nicht hergegeben hätte”, sagt Tweer weiter. Der Geschäftsführer sieht den Preis zwar als Auszeichnung, aber auch als Verpflichtung für weiteres nachhaltiges Handeln. „Wir werden diesen Aspekt in unseren weiteren Entscheidungen noch stärker als bisher betonen”, so Tweer.
Mit dem zweiten Preis wurde das Trauerdiakonat der BruderhausDiakonie in Reutlingen ausgezeichnet. Es will die Not Familien lindern, in denen ein Elternteil oder ein Geschwisterkind stirbt oder verstorben ist. Das Projekt „Schöpfung wahren – dabei sparen!“ des Waldeckschen Diakonissenhauses Sophienheim (WDS), Bad Arolsen, freut sich über den dritten Preis. Durch dieses Projekt erfahren die hier betreuten Kinder und Jugendlichen aus ihrem eigenen reflektierten Alltag, welche Folgen der verschwenderische Umgang mit Energie- und Wasserverbrauch hat.
Thomas Katzenmayer, Vorstandssprecher der EKK und Jurymitglied, schilderte die Herausforderung der Jury, unter 70 Bewerbungen drei Siegerprojekte auswählen zu müssen: „Sicherlich hätte es jedes einzelne Projekt verdient, ausgezeichnet zu werden. Die Jury war von den vielen interessanten, aber auch zum Nachdenken anregenden Projekten begeistert und gleichzeitig berührt. Letztlich musste sich die Jury aber auf drei Projekte einigen, die in diesem Jahr mit dem EKK-Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet werden. Wir freuen uns, drei würdige Sieger gefunden zu haben.“

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